Wie funktioniert die CHRIS-Studie?

Jene Personen, die sich zur Studie angemeldet haben, unterziehen sich im CHRIS-Zentrum im Krankenhaus Schlanders einer Untersuchung. Diese umfasst eine Blut- und Urinprobe, eine Speichelprobe (ab Jänner 2017) ein Elektrokardiogramm und andere nicht-invasive Messungen wie z.B. Messen des Körpergewichts, der Größe und des Blutdrucks. Ein Teil der Untersuchung besteht außerdem in einem ausführlichen Gespräch über die Krankengeschichte des Teilnehmers, über die Umwelt, in der er lebt, wie auch über seine Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Nach Auswertung der Daten erhält jeder Teilnehmer seine persönlichen Befunde und kann sich somit selbst ein Bild über seinen Gesundheitszustand machen. Die Teilnahme an der CHRIS-Studie ist freiwillig und kostenlos.

Die gesammelten Proben wie Blut, Urin, Speichel und DNA werden in den CHRIS-Biobanken in den Krankenhäusern Meran und Bozen aufbewahrt. Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden gemäß des Datenschutzgesetzes gesammelt und archiviert. Die klinischen Daten und die biologischen Proben der CHRIS-Teilnehmer unterliegen strengsten Sicherheits- und Schutzmaßnahmen. Unter keinen Umständen werden Informationen zur Identität der Teilnehmer in Verbindung mit ihren Daten an Unbefugte weitergegeben.

Die Wissenschaftler des Instituts für Biomedizin analysieren die Proben und Daten, um Risikofaktoren sowie biologische und molekulare Mechanismen ausfindig zu machen, die mit der Entwicklung und Verbreitung von Volkskrankheiten zusammenhängen. Um aussagekräftige und repräsentative Ergebnisse erzielen zu können, ist es notwendig, dass so viele Menschen wie möglich teilnehmen.

Weiterführende Informationen finden sie auch in unserer CHRIS-Broschüre oder im Kurzfilm zur CHRIS-Studie.